Veranstaltung

LV-Nummer 3131 L 017
Beschreibung
Gesamt-Lehrleistung 37,33 UE
Semester SoSe 2022
Veranstaltungsformat LV / Seminar
Gruppe
Organisationseinheiten Technische Universität Berlin
Fakultät I
↳     Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte
↳         31311900 FG Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Literatur und Wissenschaft
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Label
Ansprechpartner*innen
Wildgruber, Gerald
Verantwortliche
Wildgruber, Gerald
Sprache Deutsch

Termine (7)


12:00 - 16:00, Do. 21.04 - 14.07.22, alle 2 Wochen

(
Charlottenburg
)

Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte, 31311900 FG Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Literatur und Wissenschaft

37,33 UE
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Legende
08:00
09:00
10:00
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14:00
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16:00
17:00
Mo.
Di.
Mi.
Do.
Maurice Blanchot, L'Espace Littéraire (Der Raum der Literatur)
H 2051 (Charlottenburg)
Fr.
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Modulzuordnung:

  • MA-TGWT LW 2
  • MA-GKWT 1/3, 5/3
  • BA-KulT IS 4
  • Freie Wahl

Do. 12-16 Uhr (14-tägig)

Das Seminar findet in Präsenz statt. Raum wird noch bekannt gegeben.

Anmeldung über ISIS

Beginn: 21.04.2021

 

Das einflußreiche Werk des französischen Literaturtheoretikers und Schriftstellers Maurice Blanchot (1907-2003), erstmals erschienen 1955, ist die maßgebliche Position zur Kritik der Literatur und zur Sondierung der schöpferischen Vermögen des Menschen geworden, auf die sich alle nachfolgende französische, vor allem poststrukturalistische Theoriebildung (Foucault, Derrida, Deleuze, Barthes, Nancy) maßgeblich bezieht. Das Seminar ist als Lektürekurs angelegt, der aus dem in L'Espace littéraire anvisierten Kanon (Mallarmé, Hölderlin, Kafka, Rilke, Lautréamont und Sade, Leonardo, Valéry, Celan und Char) in Umrissen eine Theorie der Literatur hervorgehen läßt, die an Prägnanz und Schärfe zudem gewinnt in ihrer Auseinandersetzung mit Hegel, dessen nach wie vor triftige Analyse vom Ende der Kunst in Blanchot als Bedingung ihres Anfangs gedeutet wird. — Textgrundlage: L'espace littéraire (Gallimard folio, 1955 und öfter) für den französischen, die unlängst erschiene Übersetzung (diaphanes 2012) für den deutschen Text.