Veranstaltung

LV-Nummer 3131 L 301
Gesamt-Lehrleistung 37,33 UE
Semester SoSe 2026
Veranstaltungsformat LV / Seminar
Gruppe Ringvorlesung: 80 Jahre TU Berlin
Organisationseinheiten Technische Universität Berlin
Fakultät I
↳     Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte
↳         31311300 FG Technikgeschichte
URLs https://isis.tu-berlin.de/course/view.php?id=47006
Label
Ansprechpartner*innen
Busch, Katharina
Verantwortliche
Weber, Heike Waltraud
Sprache Deutsch

Termine (1)


Di. 14.04 - 14.07.26, wöchentlich, 16:00 - 18:00

Charlottenburg
,
EW 202

31311300 FG Technikgeschichte

37,33 UE
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Legende
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Di.
Ringvorlesung: 80 Jahre TU Berlin
Ringvorlesung: 80 Jahre TU Berlin
Charlottenburg, EW 202
Weber, Heike Waltraud
Mi.
Do.
Fr.
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Hiltmann, Torsten (HU); Homberg, Michael (ZZF); Weber, Heike (TU)

  • Mi. 16-18 Uhr
  • Raum: im Wechsel HU, ZZF, TU, Anmeldung und Infos über ISIS
  • Beginn: 15.04.2026

Digitale Technologien spielen inzwischen als Gegenstand und Methode in der geschichtswissenschaftlichen Forschung eine überragende Rolle. Die Lehrveranstaltung nimmt dies zun Anlass einer Bestandsaufnahme – und fragt auch nach möglichen "Updates". Hybrid zwischen Colloquium (HU) und Ringvorlesung (ZZF, TU) angelegt, schlägt sie eine Brücke von der Geschichte der Digitalisierung über Computational History hin zu Public History.

„Digitalität“ verbindet diese unterschiedlichen Bereiche, wird aber je nach Zugang anders verstanden: Historische Ansätze untersuchen die Entwicklung von digitaler Computertechnik, Netzwerken und Datennutzung sowie deren gesellschaftliche Konsequenzen und historisieren dabei auch die Digital History selbst als Disziplin. Computational History und Public History hingegen nutzen Digitalität als Werkzeug – entweder um mit datengetriebenen Methoden den geschichtswissenschaftlichen Methodenkanon zu erweitern oder um historische Bildung kritisch reflektiert in digitalen Medien zu kommunizieren. Weitere Felder wie die Umweltgeschichte sind teils ohnehin stark datengetrieben und bringen zusätzliche Perspektiven und Anforderungen ein.

Digital History wird zudem in verschiedenen Weltregionen unterschiedlich definiert. Die wissenschaftlichen Communities unterschiedlicher Regionen setzen je eigene Schwerpunkte und verfolgen unterschiedliche Ansätze, weshalb die Veranstaltung auch explizit etwa nach Brasilien oder Südkorea blickt.

Die Lehrveranstaltung „Digital History: Updates aus der Digitalgeschichte“ wird im Sommersemester 2026 gemeinsam von der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung organisiert; außerdem kooperieren wir mit dem Deutschen Historischen Institut Paris. Ziel ist, auf den jeweiligen Themenfeldern den aktuellen Stand der Forschung abzubilden, Einblick in aktuelle Forschungsfragen und Diskurse zu erhalten und nach möglichen „Updates“ zu fragen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus den digitalen Geschichtswissenschaften. Die Vorträge werden per Zoom gestreamt; ausgewählte Termine finden in hybrider Form an einem der drei Standorte statt.