Veranstaltung

LV-Nummer 06371300 L 40
Gesamt-Lehrleistung 37,33 UE; 37,33 aUE
Semester SoSe 2026
Veranstaltungsformat LV / Seminar
Gruppe Vertiefung Gesellschaftsanalyse (Sibert)
Organisationseinheiten Technische Universität Berlin
Fakultät VI
↳     Institut für Soziologie (IfS)
↳         36371300 FG Soziologie, insbesondere Theorie moderner Gesellschaften
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Label
Ansprechpartner*innen
Sibert, Lynn Felicitas
Verantwortliche
Steets, Silke Maria
Sprache Deutsch

Termine (1)


Di. 14.04 - 14.07.26, wöchentlich, 08:00 - 10:00

Charlottenburg
,

36371300 FG Soziologie, insbesondere Theorie moderner Gesellschaften

37,33 UE
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Legende
08:00
09:00
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Mo.
Di.
Vertiefung Gesellschaftsanalyse: Emile Durkheim gemeinsam lesen (Sibert)
Vertiefung Gesellschaftsanalyse (Sibert)
Charlottenburg, MAR 0.002
Sibert, Lynn Felicitas
Mi.
Do.
Fr.
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Emile Durkheim gemeinsam lesen

Modul: Vertiefung Gesellschaftsanalyse (3LP)

Dienstag 8-10 Uhr

Raum MAR 0.002

Um sich dem Werk von Emile Durkheim anzunähern und dessen Bedeutung für die soziologische Theorieentwicklung sowie das Selbstverständnis der Soziologie als Disziplin zu verstehen, werden wir uns im Seminar hauptsächlich mit dem Werk „Die elementaren Formen des religiösen Lebens“ auseinandersetzen - ein umfassendes Werk, dass sich der Struktur und Entwicklung von Wertsystemen und der Herausbildung und des sozialen Ursprungs von Kategorien annimmt. Damit ist es nicht nur ein Schlüsselwerk der Religionssoziologie, sondern entwirft auch ein wissens- und erkenntnissoziologisches Programm.

TeilnehmerInnen müssen keine Durkheim-Experten sein - vielmehr ist es Ziel des Seminars, ein Schlüsselwerk der Soziologie vertieft zu erarbeiten und darüber zentrale Grundzüge einer der Begründer der Soziologie und Wegbereiter des Strukturalismus kennenzulernen. In der gemeinsamen Diskussion setzen wir uns nicht nur mit dem Text auseinandersetzen, sondern besprechen auch den historischen und politischen Kontext Durkheims Schaffens, kritische Rezensionen seines Werks und relevante Weiterentwicklungen. Das Seminar soll damit Möglichkeit geben, im Laufe eines Semesters sich in Ruhe mit einem Schlüsselwerk zu beschäftigen, und sich dabei auch gegenseitig über Lesemethoden- und strategien auszutauschen.