Das Lehrforschungsprojekt widmet sich Konflikten um Abschiebung in Deutschland. Im Zentrum steht die Frage, wie Abschiebungen in öffentlich, politisch und institutionell diskursiv verhandelt, legitimiert und kritisiert werden. Nach einer theoretischen und methodischen Einführungsphase entwickeln die Studierenden in Kleingruppen ein eigenes qualitatives Forschungsprojekt, für das sie von der Kooperation mit dem Forschungsprojekt von Prof. Hoerning/Prof. Mau im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Refiguration von Räumen“ profitieren können. Die letzten Sitzungen dienen der gemeinsamen Auswertung und vergleichenden Interpretation der Ergebnisse. Die Verschriftlichung erfolgt in Form eines Forschungsberichts in der vorlesungsfreien Zeit.