Veranstaltung

LV-Nummer 06371300 L 30
Beschreibung
Gesamt-Lehrleistung 32,00 UE
Semester SoSe 2023
Veranstaltungsformat LV / Seminar
Gruppe Kommunikation und Gesellschaft L30: Soziologie der Performance
Kleingruppe Nein
Darf parallel stattfinden innerhalb der Veranstaltungsvorlage Ja
Organisationseinheiten Technische Universität Berlin
Fakultät VI
↳     Institut für Soziologie (IfS)
↳         36371300 FG Soziologie, insbesondere Theorie moderner Gesellschaften
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Label
Ansprechpartner*innen
Brandt, Frederike Julia
Verantwortliche
Knoblauch, Hubert
Sprache Deutsch

Termine (1)


10:00 - 12:00, Mo. 17.04 - 17.07.23, wöchentlich

(
Charlottenburg
)

36371300 FG Soziologie, insbesondere Theorie moderner Gesellschaften

32,00 UE
Einzeltermine ausklappen
Legende
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Mo.
Kommunikation und Gesellschaft (Seminar)
Kommunikation und Gesellschaft L30: Soziologie der Performance
FH 316 (Charlottenburg)
Brandt, Frederike Julia
Di.
Mi.
Do.
Fr.
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Dozentin: Frederike Brandt

Montags 10-12 Uhr

Erster Termin 17.04.2023

Raum: FH 316

Voraussetzung zur Erlangung eines Leistungsnachweises:

·        Regelmäßige, aktive Teilnahme im Seminar

·        Referat und Handout

·        Ausarbeitung mit empirischem Bezug

Seminainhalte:

Die Soziologie der Performance ist ein Teilgebiet der Soziologie und der Performance Studies, das sich mit der Analyse und Erforschung der Beziehung zwischen Performances (Darstellungen) und sozialen Prozessen befasst. Es untersucht, wie Performance dazu beiträgt soziale Beziehungen und Soziales auszudrücken, zu formen und zu reproduzieren.

Diverse Formen der Performance werden fokussiert, einschließlich Theater- und Tanzperformance, aktivistische Performance aber auch alltägliche Handlungen und Interaktionen, die als Performances betrachtet werden können, wie zum Beispiel politische Reden oder religiöse Rituale.

Dabei beschäftigt sich die Soziologie der Performance auch mit der Rolle von Publikum und Zuschauer*innen bei der Konstruktion von Bedeutungen in Performance-Situationen. Es untersucht, wie das Publikum durch seine Anwesenheit, Reaktionen und Interpretationen der Performance selbst eine aktive Rolle in der Konstruktion von Bedeutungen und Identitäten spielt.

In dem Seminar werden wir Texte lesen, die sich mit Darstellungen und performativen Interaktionen beschäftigen. In einem zweiten Teil werden empirische Untersuchungen und Reflexionen zu Performances von den Teilnehmenden selbst angefertigt und vorgestellt. Diese werden dann unter Bezugnahme zur Seminarlektüre in einem Essay ausgearbeitet.