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Anzeigesprache

Wissenschafts- und Technikphilosophie (BA-KulT FW 41) (Wissenschafts- und Technikphilosophie)

6

Deutsch

#10094 / #3

Seit SoSe 2021

Fakultät I

H 72

Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte

31311100 FG Philosophie, mit dem Schwerpunkt theoretische Philosophie

Gelfert, Axel

Gelfert, Axel

a.gelfert@tu-berlin.de

Keine Angabe

POS-Nummer PORD-Nummer Modultitel
2349687 42426 Philosophie Wahlmodul Geschichte der Philosophie
2350451 43379 Wissenschafts- und Technikphilosophie

Lernergebnisse

Das Modul gibt einen Einblick in die Wissenschafts- und Technikphilosophie für Studierende der Fakultäten II-VII. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls - besitzen die Studierenden einen Überblick über begriffliche Grundfragen der Wissenschafts- und Technikphilosophie und über Kenntnisse relevanter Grundbegriffe, Theorien und Herangehensweisen; - können die Studierenden zentrale Debatten der Wissenschaftstheorie sowie der Technikphilosophie beschreiben, ihre Methoden darstellen und die unterschiedlichen Positionen kritisch rekonstruieren und einander gegenüberstellen; - sind die Studierenden in der Lage zu einer reflektierten Auseinandersetzung mit zentralen Positionen in diesem Feld der Philosophie sowie der entsprechenden Forschungsliteratur; - sind die Studierenden fähig, ihre erworbenen Erkenntnisse für das eigene strukturierte, konsistente und kohärente Denken fruchtbar zu machen; - sind die Studierenden fähig, Fragen zum Stellenwert und zu den Grundlagen wissenschaftlichen Wissens in modernen, vernetzten Gesellschaften und Lebenswelten einzuordnen und zu reflektieren; - verfügen die Studierenden über die Fähigkeit zur reflektierten Analyse wissenschaftlicher Wissensansprüche; - können die Studierenden in Referaten und Seminargesprächen philosophische Positionen und Texte systematisch analysieren, die argumentative Struktur rekonstruieren und die für die Diskussion relevanten Punkte klar, verständlich und anschaulich vermitteln; - sind die Studierenden in der Lage, Positionen zu prüfen, begründet zu kritisieren, eigene Thesen im Seminargespräch zu verteidigen sowie berechtigte Kritik an eigenen Vorannahmen anzuerkennen und ihre Position entsprechend zu modifizieren; - sind die Studierenden geübt, eine philosophische Problemstellung auf der Basis von bestehenden Positionen selbständig aufzubereiten, Positionen kritisch zu erörtern und ansatzweise den Forschungsstand zu einem Thema zu präsentieren; - haben die Studierenden auf der Grundlage der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten fachliche und überfachliche Kompetenzen dahingehend entwickelt, ihre Argumentationskompetenz an den Schnittstellen von Erkenntnis, Wissenschaft, Technik und Gesellschaft (inter- bzw. transdisziplinäre Kompetenz) zu steigern; - sind die Studierenden kompetent, sich in Kommunikation und Zusammenarbeit sensibel gegenüber den diversen Hintergründen ihrer Mitmenschen zu verhalten und an Geschlecht und andere Differenzierungen anknüpfende Benachteiligungen und Privilegierungen zu erkennen und kritisch zu diskutieren.

Lehrinhalte

Für das Modul können alle Lehrveranstaltungen aus den Bereichen Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Philosophie der Einzelwissenschaften (inkl. Philosophie der Kognition und Kognitionswissenschaft) angerechnet werden. Es werden historische und systematische, konzeptionelle Grundlagen, Grundbegriffe, Gegenstände und Methoden der (Angewandten) Wissenschaftstheorie und der Technikphilosophie vermittelt. Dazu gehört die differenzierte Analyse wissenschaftlicher Erkenntnisprozesse, Wissensdynamiken, Begründungszusammenhänge sowie dem explorativen Element der wissenschaftlichen und ggf. technologisch vermittelten Erkenntnisgewinnung. Das Modul vermittelt ein vertieftes Verständnis des Status wissenschaftlich-technischen Wissens, auch in seinen gesellschaftlichen Zusammenhängen, sowie die Fähigkeit zur Reflexion von Situationen epistemischer Unsicherheit und der daraus entstehenden Notwendigkeit der Evaluation und Re-Evaluation eigener Überzeugungen und Meinungen im Lichte aktueller wissenschaftlich-technischer Entwicklungen.

Modulbestandteile

Pflichtgruppe:

Die folgenden Veranstaltungen sind für das Modul obligatorisch:

Lehrveranstaltungen Art Nummer Turnus Sprache SWS
Wissenschaftsphilosophie VL WS Deutsch 2

Wahlbereich:

Aus den folgenden Veranstaltungen muss/müssen 1 Veranstaltung(en) abgeschlossen werden.

Lehrveranstaltungen Art Nummer Turnus Sprache SWS
Ethik/Technikphilosophie (a) SEM 3131 L 11314 WS/SS Deutsch 2
Philosophie der Kognition 1 SEM WS/SS Deutsch 2
Wissenschaftstheorie SEM 3131 L 11318 WS/SS Deutsch 2

Arbeitsaufwand und Leistungspunkte

Ethik/Technikphilosophie (a) (SEM):

Aufwandbeschreibung Multiplikator Stunden Gesamt
Präsenzzeit 15.0 2.0h 30.0h
Vor-/Nachbereitung 15.0 4.0h 60.0h
90.0h(~3 LP)

Wissenschaftsphilosophie (VL):

Aufwandbeschreibung Multiplikator Stunden Gesamt
Präsenzzeit 15.0 2.0h 30.0h
Vor-/Nachbereitung 15.0 4.0h 60.0h
90.0h(~3 LP)

Philosophie der Kognition 1 (SEM):

Aufwandbeschreibung Multiplikator Stunden Gesamt
Präsenzzeit 15.0 2.0h 30.0h
Vor-/Nachbereitung 15.0 4.0h 60.0h
90.0h(~3 LP)

Wissenschaftstheorie (SEM):

Aufwandbeschreibung Multiplikator Stunden Gesamt
Präsenzzeit 15.0 2.0h 30.0h
Vor-/Nachbereitung 15.0 4.0h 60.0h
90.0h(~3 LP)
Der Aufwand des Moduls summiert sich zu 180.0 Stunden. Damit umfasst das Modul 6 Leistungspunkte.

Beschreibung der Lehr- und Lernformen

Vorlesung, Seminar Nähere Beschreibung siehe AllgStuPO § 35

Voraussetzungen für die Teilnahme / Prüfung

Wünschenswerte Voraussetzungen für die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen:

keine

Verpflichtende Voraussetzungen für die Modulprüfungsanmeldung:

Keine Angabe

Abschluss des Moduls

Benotung

benotet

Prüfungsform

Portfolioprüfung

Art der Portfolioprüfung

100 Punkte insgesamt

Sprache

Deutsch

Prüfungselemente

Name Punkte Kategorie Dauer/Umfang
Kleine Leistung (Vorlesung) 1 flexibel Keine Angabe
Kleine Leistung (Seminar) 1 flexibel Keine Angabe

Notenschlüssel

1.01.31.72.02.32.73.03.33.74.0
90.085.080.076.072.067.063.059.054.050.0

Prüfungsbeschreibung (Abschluss des Moduls)

Benotete Portfolioprüfung: Im Rahmen des Moduls sind zwei kleine Leistungen zu erbringen (Protokoll, Thesenpapier, 20- minütiges Referat oder 20-minütige mündliche Rücksprache). Die Gewichtung ist 1 : 1. Mit jedem Prüfungselement können maximal 100 Punkte erzielt werden. Die erzielten Punkte werden mit dem jeweiligen Gewichtungsfaktor multipliziert, addiert und durch die Summe der Gewichtungsfaktoren dividiert. Das Ergebnis weist die in der Modulprüfung erreichte Gesamtpunktezahl aus. Die Benotung erfolgt nach dem gemeinsamen Notenschlüssel der Fakultät I: Ab …Punkte Note 90 1,0 (sehr gut) 85 1,3 (sehr gut) 80 1,7 (gut) 76 2,0 (gut) 72 2,3 (gut) 67 2,7 (befriedigend) 63 3,0 (befriedigend) 59 3,3 (befriedigend) 54 3,7 (ausreichend) 50 4,0 (ausreichend) 0 5,0 (ungenügend) Für die Note 4,0 (ausreichend) muss die Gesamtpunktezahl mindestens 50 betragen.

Dauer des Moduls

Für Belegung und Abschluss des Moduls ist folgende Semesteranzahl veranschlagt:
1 Semester.

Dieses Modul kann in folgenden Semestern begonnen werden:
Winter- und Sommersemester.

Maximale teilnehmende Personen

Dieses Modul ist nicht auf eine Anzahl Studierender begrenzt.

Anmeldeformalitäten

Die Anmeldung zum Freien Wahlbereich erfolgt einmalig per Vordruck im Prüfungsamt beim zuständigen Prüfungsteam.

Literaturhinweise, Skripte

Skript in Papierform

Verfügbarkeit:  nicht verfügbar

Skript in elektronischer Form

Verfügbarkeit:  nicht verfügbar

Literatur

Empfohlene Literatur
Keine empfohlene Literatur angegeben.

Zugeordnete Studiengänge

Diese Modulversion wird auf folgenden Modullisten verwendet (alte Studiengangsabbildung):

Studierende anderer Studiengänge können dieses Modul ohne Kapazitätsprüfung belegen.

Freie Wahl für Studierende der Fakultäten II-VII (nicht für „Philosophie als Nebenfach im Studiengang Mathematik).

Sonstiges

Keine Angabe