Dozent: Andree Blumhoff (pressrelations GmbH)
Kursbeschreibung:
Die Medien(inhalts)analyse ist ein Begriff aus der Kommunikations- und Medienwissenschaft, der sich mit der Untersuchung von Medieninhalten befasst. Es geht darum, wie Medien Botschaften und Informationen vermitteln, welche Bedeutungen und Konnotationen sie vermitteln und wie sie potentiell das Denken und Verhalten von Menschen beeinflussen. Die Analyse der veröffentlichten Meinung ist damit eine zentrale Informationsquelle für das Kommunikationsmanagement. Analysiert werden hierbei meist Veröffentlichungen in den Massenmedien (Print, TV, Hörfunk), in Online-Medien und auf Social Media-Plattformen. Es können aber auch Publikationen von Wettbewerbern, Interessengruppen oder des eigenen Unternehmens untersucht werden. Medienanalysen müssen dabei zentrale methodische Anforderungen erfüllen, um über die Datenanalyse und -auswertung jene Faktoren identifizieren zu können, die maßgeblichen Anteil am Prozess der öffentlichen Bildung von Meinung und Reputation haben.
Lernziele
• Anwendungsbereiche und Einsatz der Methode nennen und beurteilen können
• Eine Fragestellung inhaltsanalytisch konzeptionell erarbeiten und in ein Messinstrument überführen können
• Eine Datenerhebung durchführen können (Codierung)
„Online Experiments" vermittelt Masterstudierenden das wesentliche Wissen und die praktischen Fähigkeiten, um Experimente auf webbasierten Plattformen durchzuführen. Der Kurs verbindet die Diskussion theoretischer Grundlagen mit praktischen Übungseinheiten und vermittelt den Studierenden ein umfassendes Verständnis der besonderen Möglichkeiten und Herausforderungen, die Online-Forschungsumgebungen bieten.
Zu Beginn werden die grundlegenden Prinzipien des Experimentaldesigns erarbeitet und untersucht, wie sich diese auf den Online-Kontext übertragen lassen, einschließlich Fragen der Stichprobenziehung, Rekrutierung von Teilnehmenden, Datenqualität und Forschungsethik. In Gruppen entwickeln und realisieren die Studierenden ein eigenes Mini-Experiment. Dabei werden Fähigkeiten wie die Gestaltung effektiver Stimuli, das Verfassen klarer Instruktionen für Teilnehmende sowie die Implementierung von Aufmerksamkeitschecks und Ausschlusskriterien geübt, um die Erhebung relevanter und valider Daten sicherzustellen. Die Studierenden sammeln praktische Erfahrungen mit gängigen Plattformen und Tools zur Erstellung von Online-Experimenten und werden in die Analyse und Interpretation von eigenen gesammelten Daten eingeführt.
Durch die Anwendung der erlernten Prinzipien auf eigene kleinere Projekte entwickeln die Studierenden Kompetenzen für jeden Schritt des experimentellen Forschungsprozesses: von der ersten Idee bis zum abschließenden Bericht.