Kursbeschreibung:
„Online Experiments" vermittelt Masterstudierenden das wesentliche Wissen und die praktischen Fähigkeiten, um Experimente auf webbasierten Plattformen durchzuführen. Der Kurs verbindet die Diskussion theoretischer Grundlagen mit praktischen Übungseinheiten und vermittelt den Studierenden ein umfassendes Verständnis der besonderen Möglichkeiten und Herausforderungen, die Online-Forschungsumgebungen bieten.
Zu Beginn werden die grundlegenden Prinzipien des Experimentaldesigns erarbeitet und untersucht, wie sich diese auf den Online-Kontext übertragen lassen, einschließlich Fragen der Stichprobenziehung, Rekrutierung von Teilnehmenden, Datenqualität und Forschungsethik. In Gruppen entwickeln und realisieren die Studierenden ein eigenes Mini-Experiment. Dabei werden Fähigkeiten wie die Gestaltung effektiver Stimuli, das Verfassen klarer Instruktionen für Teilnehmende sowie die Implementierung von Aufmerksamkeitschecks und Ausschlusskriterien geübt, um die Erhebung relevanter und valider Daten sicherzustellen. Die Studierenden sammeln praktische Erfahrungen mit gängigen Plattformen und Tools zur Erstellung von Online-Experimenten und werden in die Analyse und Interpretation von eigenen gesammelten Daten eingeführt.
Durch die Anwendung der erlernten Prinzipien auf eigene kleinere Projekte entwickeln die Studierenden Kompetenzen für jeden Schritt des experimentellen Forschungsprozesses: von der ersten Idee bis zum abschließenden Bericht.
Präsentationen sind ein wichtiger Teil unseres akademischen und beruflichen Lebens. Sie sollen helfen, anderen Wissen zu vermitteln, Menschen von etwas zu überzeugen, oder Arbeitsergebnisse vorzustellen. Manche Präsentationen bleiben lange als besonderes Erlebnis in Erinnerung, manche wecken kein Interesse beim Publikum. Als Sonderform der Interaktion verfolgen Präsentationen meistens das Ziel, komplexe Informationen strukturiert und verständlich zu vermitteln. Dabei geht es oft darum, zwischen inhaltlicher Präzision und gewünschtem Aha-Effekt beim Publikum abzuwägen. In Zeiten von Corona haben sich neben der klassischen Form zusätzlich digitale Präsentationsformen weiter etabliert. Aber ob man offline oder online präsentiert, wie lassen sich komplexe Informationen verständlich visualisieren und vortragen? Wie nutzt man die verfügbare Zeit am besten, um die wichtigsten Inhalte zu vermitteln? Wobei vermitteln heißt, dass sie auch wirklich beim Publikum ankommen. Was macht also eine gute Präsentation aus, bei der die Ziele des/der Präsentierenden und ggf. auch des Publikums erfüllt werden?
Wie geht man mit unerwarteten, störenden Ereignissen oder mit einem sehr kritischen, teilweise ablehnenden Publikum um, das eigentlich von der eigenen Idee überzeugt werden soll? Dieses Seminar wird diese Fragen beantworten — durch praktische Vortragsübungen, Diskussion von Präsentationstechniken und Reflektieren der eigenen Erfahrungen. Dabei ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für diese Lehrveranstaltung, dass die Studierenden aktiv an den Übungen jeden Blocks teilnehmen und offen sind mit anderen zu diskutieren, Feedback zu geben und auch anzunehmen.