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Mikroprozessortechnik UE
Die Anmeldung erfolgt über MOSES, bitte tragen Sie sich ab dem 01.04.2026 um 0:00 bis 15.04.2026 um 18:00 in MOSES für die Tutorien ein.
Die Tutorien finden ab der 2. Vorlesungswoche statt.
Science and Politics
Module: Advanced Sociological Theory/Vertiefung soziologische Theorie, 6LP
Dienstag 12-14 Uhr
Room FH 311
The relationship between science and politics has been a significant and inherently reflexive topic since classical sociological theory, e.g. Max Weber’s reflections on value neutrality, in analyzing modern society and its structures of knowledge. At the same time, it constitutes a complex field of research at the intersection of science and higher education studies, political science, and governance theories. For science studies, this relationship has been a central concern since its inception and has lost little of its relevance over time. Building on longstanding debates following the diagnosis of the “knowledge society,” discussions have addressed the politicization of science and the implications of efforts toward “evidence-based” policymaking. More recently, during the COVID-19 pandemic, the sociopolitical role of scientific expertise has come sharply into focus. At the same time, intensifying geopolitical conflicts raise new questions about the politicization of science, challenging established concepts and paradigms such as “global science” and “open science.” Based on an examination of key theoretical approaches to the interplay between science and politics, the seminar will explore these contemporary empirical developments and emerging research perspectives. In doing so, it will also address the complex institutional structures and configurations of actors that shape the relationship between science and politics.
Technische Innovationen haben besonders im letzten Jahrhundert persönliche Lebensumstände und soziale Verhältnisse tiefgreifend verändert, und zwar unabhängig davon, ob nun die politischen Entscheidungsträger oder die gesellschaftliche Debatte diese Entwicklungen gewollt haben oder auch nur auf dem Schirm hatten. Erst mit sozialen Großkonflikten wie denen um die Atom- und später die Gentechnologie hat sich dann politisch wie auch wissenschaftlich das Bedürfnis entwickelt, systematisch und auf kontrollierbare Weise zu erforschen, zu welchen gesellschaftlichen Folgen die Einführung neuer Technologien führen kann, und mit welcher Wahrscheinlichkeit des Eintretens solcher Folgen zukünftiger Technologie zu rechnen ist.
Um wissenschaftliche Antworten auf diese Fragen zu produzieren wurde die Technikfolgenabschätzung (TA) institutionalisiert, die sich von ihren Anfängen als Politikberatung inzwischen zu einem großen und in sich vielfach differenzierten internationalen Forschungsfeld entwickelt hat. Das Seminar gibt einen Einblick in die wesentlichen Ansätze innerhalb dieser Vielfalt und geht dabei chronologisch vor. Erarbeitet werden in Konzept und Beispiel sowohl die parlamentarisch beratende wie die partizipative TA, Versuche der Integration in übergreifende Policy- oder Governance-Strategien besonders im Nachhaltigkeitsbereich, sowie aktuell diskutierte Ansätze der TA wie das Constructive Technology Assessment oder das Vision Assessment. Behandelt werden auch die Formen der Institutionalisierung in unterschiedlichen Ländern.
Bemerkung:
Dieses Seminar wird in zwei Gruppen angeboten. Wir bitten die Seminarteilnehmer*innen, ab der ersten Woche des Semesters den von ihnen gewählten Termin zu besuchen und daran mitzuwirken, dass zwei gleich große Seminare entstehen
Kursbeschreibung:
Neue Medien und Internettechnologien haben Geschäftsprozesse und interne Kommunikation in modernen Unternehmen und anderen Organisationen maßgeblich verändert. Wissenschaftliche Studien der Medienwissenschaft, Unternehmenskommunikation und Organisationsentwicklung zeigen dabei die verschiedenen Effekte, die sich durch neue Technologien, weiter zunehmende Vernetzung, sowie sich veränderndes Nutzungsverhalten ergeben.
In diesem Seminar werden sich Studierende mit den Potentialen und Auswirkungen des Einsatzes neuer Medien auf die interne Kommunikation, Kooperation, und organisatorische Zielsetzungen in Form einer Projektarbeit auseinandersetzen. Dabei werden sie je nach gewählter Fragestellung, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, Antworten erarbeiten, in welcher Form neue Medien zur Verbesserung der Arbeit, dem Erreichen gesetzter Ziele sowie zur Motivation und Förderung der Mitarbeiter:innen eingesetzt werden können. So haben die Studierenden in dieser Lehrveranstaltung die Gelegenheit, Forschungsergebnisse und -theorien in innovative, konzeptionelle Verbesserungsvorschläge zu überführen. Beispiele sind dabei der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Arbeit, Tele-Arbeit und Tele-Teamwork, Medien und Leadership, Technologien zur Arbeitskontrolle und Motivation der Mitarbeiter:innen, Einsatz neuer Medien zur Verbesserung von Karrierechancen.
Vor dem Hintergrund der Breite und Komplexität vieler Themen, wird es in dem Seminar darum gehen, eine bestimmte Problemstellung zu identifizieren, einen wissenschaftlich geleiteten Verbesserungsvorschlag zu erarbeiten und nachvollziehbar darzustellen. Um den Vorschlag bzgl. Ein- und Umsetzbarkeit kritisch zu diskutieren, dient eine exemplarische Befragung der potentiellen Zielgruppe. Das Feedback aus der Befragung soll entsprechend in die Abschlusspräsentation des Projektes mit aufgenommen werden.
Lernziele: Studierende erweitern ihre Kompetenzen in effektiver Projektarbeit, lernen medien-, kommunikations-, und arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse und Theorien in konzeptionelle Verbesserungsansätze umzusetzen und ein vertieftes Verständnis des Potentials neuer Medien und deren praktischer Einsetzbarkeit zur Unterstützung moderner Arbeits- und Kommunikationsprozesse.