LV-Nummer 3130 L 032
Gesamt-Lehrleistung 13,33 UE
Semester WiSe 2021/22
Ansprechpartner Koutroufinis, Spyridon
Verantwortlich Koutroufinis, Spyridon
Dozierend
Zugeordnet zu Technische Universität Berlin
↳ Fakultät I
    ↳ Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte
        ↳ 31311100 FG Philosophie, mit dem Schwerpunkt theoretische Philosophie
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Sprache Deutsch

Termine (2)


Mo., 14.03.2022 - Di., 15.03.2022

12:00 Uhr - 17:00 Uhr

Ohne Ort

13,33 UE
Einzeltermine ausklappen

Legende
Mo.

14.03.2022 - 20.03.2022(SW 21)

08:00
09:00
10:00
11:00
12:00
13:00
14:00
15:00
16:00
17:00
Die Biophilosophie von Georges Canguilhem
HS
Ohne Ort
Die Biophilosophie von Georges Canguilhem
HS
Ohne Ort

MA-PHIL 3, 5

MA-TGWT PHIL 1, 3

MA-PHIL FW 25

HS                                Die Biophilosophie von Georges Canguilhem

Blocktermine:

Mo., Di., Do., Fr. (Mi. frei), 14.-25.03.2022; 12-17 Uhr

Details werden noch bekannt gegeben.

 

Georges Canguilhem (1905-1995) war einer Europas führender Wissenschaftshistoriker und Philosophen des Lebendigen. Im Zentrum seiner Biophilosophie steht die Idee, dass jeder Organismus wesentlich eine ihm angemessene Umwelt mitgestaltet und darum eine normative Aktivität darstellt. Wir werden Canguilhems These von der unlösbaren Verflechtung der zentralen medizinischen Kategorien des Normalen und des Pathologischen mit sozialen Tatsachen diskutieren. Auf dieser Basis werden wir sein Verständnis von Gesundheit als das Vermögen analysieren, die Norm zu überwinden und neue Normen zu setzen. Wir werden auch das vielfältige Verhältnis von Organismus und Maschine sowie Canguilhems besondere Interpretation des Vitalismus kennenlernen. Textgrundlage: „Das Normale und das Pathologische“ (Hauptwerk) und „Die Erkenntnis des Lebens“.

 

Literaturverweis:

Canguilhem, George (2017). Das Normale und das Pathologische. Berlin: August Verlag.

Canguilhem, George (2009). Die Erkenntnis des Lebens. Berlin: August Verlag.

Braidotti, Rosi (2014). Posthumanismus. Leben jenseits des Menschen. Frankfurt/M.: Campus.