Module
Zusätzliche Module Modul #10417: Vertiefung Wissenschafts- und Technikgeschichte (BA-KulT WTG 4) #4 - Freigegeben (SoSe 2020 - ...)
Modul #10358: Grundlagen der Wissenschaftsgeschichte (MA-GKWT 2) #3 - Freigegeben (SoSe 2020 - ...)
Modul #10361: Vertiefung Wissenschaftsgeschichte I (MA-GKWT 5/1) #2 - Freigegeben (SoSe 2020 - ...)
Modul #10367: Vertiefung Wissenschaftsgeschichte II (MA-GKWT 7/1) #2 - Freigegeben (SoSe 2020 - ...)
Modul #10351: Wissenschaftsgeschichte I (MA-GKWT FW 10) #4 - Freigegeben (WS 2020/21 - ...)
Modul #10787: Wissenschafts- und Technikgeschichte der Moderne, 19.-21.Jh. (MA-TGWT WTG 3) #3 - Freigegeben (SoSe 2020 - ...)
Modul #10886: Wissenschaftsgeschichte - Vertiefung II (MA-GKWT FW 8) #1 - Freigegeben (SoSe 2020 - ...)
Modul #10883: Vertiefung Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik (MA-GKWT FW 9) #1 - Freigegeben (SoSe 2020 - ...)
Modul #10885: Wissenschaftsgeschichte - Vertiefung I (MA-GKWT FW 7) #1 - Freigegeben (SoSe 2020 - ...)
Verlaufsplanzuordnungen
Semester WS 2020/21
Alle Veranstaltungen im Kurs
Methoden der Wissenschafts- und Technikgeschichte

Termine (16)


Mi., 04.11.2020 - Mi., 24.02.2021

12:00 Uhr - 14:00 Uhr

Keine Räume/Campus
Einzeltermine ausklappen

Mi., 11.11.2020 - Mi., 03.02.2021 (alle 4 Wochen)

12:00 Uhr - 14:00 Uhr

Keine Räume/Campus
Einzeltermine ausklappen

Mi.

02.11.2020 – 08.11.2020 (SW 3)


Jedes Lehrformat bekommt eine Farbe

Jeder Campus bekommt eine Farbe
08:00
09:00
10:00
11:00
12:00
13:00
14:00
15:00
16:00
17:00
Mo., 02.11.2020
Di., 03.11.2020
Mi., 04.11.2020
(Buchung)
3131 L 131

Seminar

31311200 FG Wissenschaftsgeschichte


04.11.2020, 12:00 Uhr - 14:00 Uhr

Ohne Raum
Transmutationen von Materie, Leben und Geist. Eine Perspektive auf die physikalischen und Lebens-Wissenschaften im 20. Jahrhundert
SEM

Do., 05.11.2020
Fr., 06.11.2020

Mi 12-14 Uhr

Beginn: Mi., 04.11.2020


Module:

BA-KulT WTG 4

MA-GKWT 2, 5/1, 7/1

MA-TGWT WTG 3

MA FW 7, 8, 9, 10



HINWEIS: 1x pro Monat findet der Kurs als Präsenzveranstaltung statt.



Der Begriff der Transmutation hat eine lange Geschichte von den Alchemisten oder in den Vererbungstheorien. Im Labor und in konkreten Umwandlungen von Materie, Lebewesen oder Geisteszuständen ist das Konzept erst später angekommen. 1901 begründeten nicht nur mehrere Biologen aus ihren Experimenten eine Mutationstheorie, im gleichen Jahr zeigten Rutherford und Soddy, dass sich Thorium-Atome in Radium umwandeln lassen. Schon vorher hatten Psychologen wie Freud eine Möglichkeit der Heilung von Hysterie in der Transmutation von erregten Geisteszuständen gesehen, während Bohr die angeregten Zustände 1913 in die Atomphysik brachte, um die Rätsel des Atoms zu lösen.

Ausgehend von diesem Transmutations-Dispositiv werden im Seminar ausgewählte experimentelle Ergebnisse aus dem 20. Jahrhundert betrachtet und ihre Interpretation als (sprunghafte) Umwandlungen von Wesenseinheiten analysiert. Etwa bis hin zu den Welle-Teilchen-Erscheinungen der Quantenmechanik und "Schrödingers Katze", zur DNA und Epigenetik oder zu Experimenten der Humanwissenschaften.


Thaddeus J. Trenn: Transmutation: Natural and Artificial, Philadelphia 1981.