LV-Nummer 3131 L 112
Gesamt-Lehrleistung 42,67 UE
Semester WS 2020/21
Ansprechpartner
Verantwortlich Sander, Christoph
Dozierend
Zugeordnet zu Technische Universität Berlin
Fakultät I
    ↳ Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte
        ↳ 31311200 FG Wissenschaftsgeschichte
URL https://isis.tu-berlin.de/course/view.php?id=21026
Label
Sprache Deutsch
Module
Zusätzliche Module #10601v4: Wissenschaftsgeschichte – Vertiefung II (BA-KulT FW 19 WG)
#10602v4: Wissenschaftsgeschichte (BA-KulT WTG 2)
#10520v4: Wissenschaftsgeschichte – Vertiefung I (BA-KulT FW 18 WG)
#10358v3: Grundlagen der Wissenschaftsgeschichte (MA-GKWT 2)
#10512v3: Wissenschaftsgeschichte – Vertiefung III (BA-KulT FW 20 WG)
#10417v4: Vertiefung Wissenschafts- und Technikgeschichte (BA-KulT WTG 4)
#10786v3: Wissenschafts- und Technikgeschichte der Vormoderne (MA-TGWT WTG 2)
Studiengänge
Alle Veranstaltungen im Kurs
Wissenschaftsgeschichte
Gruppe

Termine (4)


Mo., 01.03.2021 - Do., 04.03.2021 (Blocktermin)

10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Keine Räume/Campus

42,67 UE
Einzeltermine ausklappen

Mo.

01.03.2021 - 07.03.2021(SW 18)

08:00
09:00
10:00
11:00
12:00
13:00
14:00
15:00
16:00
17:00
Mo. 01.03.2021
Das Wissen über den Magnetismus von der Antike bis zur Frühen Neuzeit
SEM
Ohne Ort
Di. 02.03.2021
Das Wissen über den Magnetismus von der Antike bis zur Frühen Neuzeit
SEM
Ohne Ort
Mi. 03.03.2021
Das Wissen über den Magnetismus von der Antike bis zur Frühen Neuzeit
SEM
Ohne Ort
Do. 04.03.2021
Das Wissen über den Magnetismus von der Antike bis zur Frühen Neuzeit
SEM
Ohne Ort
Fr. 05.03.2021

Vorbesprechung Fr., 6.11.2020

Blocktermin: 1.-4.3.2021 (1.-3.3.2021 je 10-18 Uhr und 4.3.2021 10-16 Uhr)

Module:

BA-KulT WTG 2, 4;

BA-KulT FW 18, 19, 20

MA-GKWT 2

MA TGWT 2

Wer einmal mit zwei Magneten herumgespielt hat, wird dies kaum wieder vergessen, so erstaunlich scheint doch die Kraft des Magnetismus. Viele moderne Technologien wären ohne Magnetismus undenkbar und seine Erforschung ist heute Grundstoff in jedem Physikunterricht und -studium. Schon die Alten Ägypter kannten das natürlich vorkommende Mineral Magnetit und wussten um seine erstaunlichere Kraft: Wie durch ein Wunder zieht dieser Stein Eisen an, hält es fest und überträgt ihm seine Kraft. Viele Jahrhunderte später beschrieben Forscher erstmals, dass der Magnetstein auch die Himmelsrichtung anzeigt und nutzen diese Erkenntnis im Kompass. Den Forschenden gab er aufgrund seiner unerklärlich scheinenden Kräfte große Rätsel auf, zu deren Lösung die kühnsten Theorien entworfen wurden.

In diesem Seminar soll in einer longue-durée-Perspektive nachgezeichnet werden, wie sich das Wissen über den Magnetismus von der Antike bis in das 17. Jahrhundert verändert hat, was es umfasste und in welche theoretischen und praktischen Zusammenhänge es eingebunden war. Grundlage hierfür bilden in diesem Seminar Quellentexte, die in deutscher und englischer Übersetzung gemeinsam erschlossen und vor ihrem historischen Kontext interpretiert werden. Neben der Lektüre ist geplant, einzelne in den Quellen beschriebene Experimente oder Apparaturen gemeinsam nachzubauen.

Balmer, Heinz. Beiträge zur Geschichte der Erkenntnis des Erdmagnetismus. Veröffentlichungen der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften 20. Aarau: H.R. Sauerländer, 1956.

Sander, Christoph. Magnes: der Magnetstein und der Magnetismus in den Wissenschaften der Frühen Neuzeit. Mittellateinische Studien und Texte 53. Leiden; Boston: Brill, 2020.