Termine (17)


Do., 05.11.2020 - Do., 25.02.2021 (wöchentlich)

14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Keine Räume/Campus

45,33 UE
Einzeltermine ausklappen

Do.

02.11.2020 - 08.11.2020(SW 3)

08:00
09:00
10:00
11:00
12:00
13:00
14:00
15:00
16:00
17:00
Mo. 02.11.2020
Di. 03.11.2020
Mi. 04.11.2020
Do. 05.11.2020
Wege von antiker zu moderner Wissenschaft — eurasischer Kontext und fließende Texte
SEM
Ohne Ort
Fr. 06.11.2020

Do 14-16 Uhr

Module:

BA-KulT WTG 4

MA-GKWT 2, 5/1

MA-TGWT WTG 2

MA FW 7, 8, 9, 10

Die Vorstellung, dass mit Zerfall des weströmischen Reiches auch die Wissenschaft verfiel, ist ebenso eurozentrisch wie die Epoche des Mittelalters selbst, die zusammen mit der Italienischen Renaissance in die Welt kam, für andere Kulturen aber nicht gilt. Um vormoderne Wissenschaft über diese Zeit hinweg zu verfolgen, muss der Blick dahin gehen, wo ihre Zentren lagen, auf die Gebiete des oströmischen Reiches und des Fruchtbaren Halbmonds. Lässt sich hier eine Beschäftigung ausmachen, die in Kontinuität zur antiken Tradition stand? Welche Stationen waren für die weitere Entwicklung entscheidend, welche Bedingungen und transkulturelle Faktoren sind zu berücksichtigen? Welche besonderen Herausforderungen stellen sich für einen quellenkritischen Umgang mit der Überlieferung?

Brentjes, Sonja, Alexander Fidora, und Tischler Matthias M. 2014. „Towards A New Approach To Medieval Cross- Cultural Exchanges“. Journal of Transcultural Medieval Studies1 (1): 9–50. https://doi.org/10.1515/jtms-2014-0002.

Kulke, Hermann. 2016. Das europäische Mittelalter – Ein eurasisches Mittelalter? Das mittelalterliche Jahrtausend. Berlin: De Gruyter.

https://www.degruyter.com/downloadpdf/book/9783110477658/10.1515/9783110477658-fm.pdf