LV-Nummer 3131 L 120
Gesamt-Lehrleistung 42,67 UE
Semester WS 2020/21
Ansprechpartner
Verantwortlich Krause, Katja
Dozierend
Zugeordnet zu Technische Universität Berlin
↳ Fakultät I
    ↳ Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte
        ↳ 31311200 FG Wissenschaftsgeschichte
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Label
Sprache Deutsch

Termine (16)


Mo., 02.11.2020 - Mo., 15.02.2021

10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Ohne Ort

42,67 UE
Einzeltermine ausklappen

Legende
Mo.

02.11.2020 - 08.11.2020(SW 3)

08:00
09:00
10:00
11:00
12:00
13:00
14:00
15:00
16:00
17:00
Instrumente wissenschaftlichen Denkens und Handelns: Vorstellung, Zeichen und Sprache
HS
Ohne Ort

Mo 10-12 Uhr

Raum: H 3002

Beginn: 02.11.2020


Module:

BA-KulT WTG 2, 4

BA-KulT FW 18, 19, 20

MA-GKWT 2, 5/1, 7/1

MA-TGWT WTG 2, 3, 4


Bis heute wenden sich viele Wissenschaftsgeschichten und -philosophien dem wissenschaftlichen Denken und Handeln unter Aspekten der Methode zu. Dabei konzentrieren sie sich überwiegend auf Themenkreise wie Beobachtung und Experiment, Deduktion und Induktion, Dokumentation und Zuverlässigkeit, Objektivität und Gültigkeit, intersubjektive Überprüfbarkeit und Kontrolle. Andere, weniger philosophisch orientierte Wissenschaftsgeschichten, die mit der praktischen und materiellen Wende in Verbindung stehen, widmen sich wissenschaftlichem Denken und Handeln hingegen als Phänomene, die in kulturellen, soziologischen, technologischen und gegenständlichen Zusammenhängen stehen. In diesem Kurs beschreiten wir einen dritten Weg und beschäftigen uns mit drei ausgewählten Instrumenten des wissenschaftlichen Denkens und Handelns: Vorstellung, Zeichen und Sprache. Alle drei Instrumente sind bereits seit der Antike feste Bestandteile des wissenschaftlichen Denkens und Handelns, und dies weit über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg. So hat sich beispielsweise die Medizin seit der Antike auf Zeichen in Krankheitsdiagnostik und -prognostik berufen; die Naturphilosophie auf Zeichen in der Verifikation ihrer Prämissen.

Anhand von 15 ausgewählten Wissenschaftlern von der Antike bis zur Moderne werden wir diese Instrumente wissenschaftlichen Denkens und Handelns in ihren wesenhaften Elementen sowie in ihren Veränderungen untersuchen. Wir werden dabei ihre spezifische Relevanz für wissenschaftliches Denken und Handeln durchleuchten und sie schließlich auch auf ihre Eignung für wissenschaftsgeschichtliches Schreiben hin überprüfen.